PROJEKTE

Duisburger Dünen

Das rund 30 Hektar große Gelände „Am Alten Güterbahnhof“ war in den letzten Jahrzehnten als begehrte Brachfläche inmitten der Stadt Gegenstand vielfältiger Nutzungsideen. Nach dem Erwerb des Geländes durch die Stadt Duisburg im Jahr 2016 war zunächst die Entwicklung eines Quartiers mit ca. 2.000 Wohnungen und rund 7.000 Arbeitsplätzen in nachhaltigen Gebäuden geplant.

Der ca. 10 Hektar große attraktive Dünenpark, ein zentraler Quartiersplatz mit vielfältigen Gastronomieangeboten, ein großer Nahversorger und soziale Einrichtungen wie Schule und Kitas runden die Planung ab.

Bruttofläche

286.000 m2

Projektbeginn

2018

Nettofläche

123.000 m2

BGF-Nutzungsmix

527.000 m2

davon waren bisher geplant:

für Büro, Einzelhandel, Gewerbe, Gastronomie und Soziales:  341.000 m2
für Wohnen: 186.000 m2

Wohneinheiten

1.900

für sonstige Nutzung: 140.000 m2

Bruttofläche

286.000 m2

Projektbeginn

2018

Nettofläche

123.000 m2

BGF-Nutzungsmix

527.000 m2

davon waren bisher geplant:

für Büro, Einzelhandel, Gewerbe, Gastronomie und Soziales:  341.000 m2
für Wohnen: 186.000 m2

Wohneinheiten

1.900

für sonstige Nutzung: 140.000 m2

Das Quartier ist autoarm konzipiert, der Autoverkehr wird über eine verkehrsberuhigte Erschließungsstraße in die Quartiers- und Tiefgaragen geleitet. Der Wettbewerb zur städtebaulichen Gestaltung lief 2020, die Rahmenplanung wurde 2023 beschlossen.

Das Projekt steht nach wie vor unter der Prämisse der 15-Minuten-Stadt und sieht die Schaffung eines grünen, dichten und durchmischten Quartiers vor. Vernetzte Nachbarschaften sollen die besten Voraussetzungen für einen gesunden, klimaneutralen Lebensstil bieten.

Duisburger Dünen


Bebauungsplan

Nachdem im Jahr 2020/2021 der städtebaulich-freiraumplanerische Wettbewerb sowie die begleitende Online-Bürgerbeteiligung durchgeführt worden waren, wurde im Anschluss das Bauleitplanverfahren mit dem Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 1277 für die „Duisburger Dünen“ eingeleitet.

2022 erfolgte die frühzeitige Träger- und Bürgerbeteiligung. Die dabei eingegangenen Stellungnahmen insbesondere zu Erschließung, Verkehrsführung, Lärmschutz, Umwelt- und Wasserhaushaltsthemen sowie zur städtebaulichen Dichte erfordern eine weitere Präzisierung des Wettbewerbsentwurfs.

Auf dieser Grundlage wurden von nerra verschiedene Optimierungsschritte angestoßen:

  • Weiterentwicklung des städtebaulichen Konzepts mit Anpassung der Baustrukturen, Gebäudehöhen, Nutzungsverteilungen und Vermarktungseinheiten, um eine höhere Realisierbarkeit, bessere Marktgängigkeit und optimierte Freiraumbezüge zu erreichen.
  • Überprüfung und Optimierung der verkehrlichen Erschließung unter dem Gesichtspunkt von Vermarktungsabschnitten (Parkraumkonzept).
  • Aktualisierung und Ergänzung der Fachgutachten (Umwelt, Artenschutz, Klima, Lärm, Verkehr, Boden), um eine belastbare Grundlage für das weitere Verfahren zu schaffen.
  • Abstimmung mit den städtischen Fachämtern und Versorgungsträgern, um technische und planungsrechtliche Rahmenbedingungen zu klären und die Anforderungen in das optimierte Konzept einzubinden.

Aktuell werden die Ergebnisse zusammengeführt und in die Überarbeitung des städtebaulichen Konzeptes, der Planzeichnung und Begründung eingearbeitet. Ziel ist es, die finalen Abstimmungen mit dem Stadtplanungsamt vorzunehmen und die vorliegenden Arbeitsstände anzupassen.

Außerdem soll ein städtebaulich, technisch und wirtschaftlich tragfähiges Gesamtkonzept entwickelt werden, das die Grundlage für eine erneute TÖB-Beteiligung und letztendlich für die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 und § 4 Abs. 2 BauGB bildet.

Vermarktung

Das Projekt wird nach der Neubewertung durch das Projektteam der nerra angesichts der veränderten Marktbedingungen neu aufgesetzt. Die Zahl der Hochpunkte wird reduziert, die Flächenverteilung für die einzelnen Assetklassen überdacht.

Die Illustrationen auf dieser Website geben noch den bisherigen, inzwischen in Überarbeitung befindlichen Stand der Planung wieder. Die Vermarktung der Flächen wird in Abhängigkeit vom Stand des Bebauungsplanverfahrens gestartet.

Kontakt

Sie haben Fragen zum Projekt?

Dann steht Ihnen unser Mitarbeiter Stefan Christochowitz unter der Rufnummer
0152.294 780 03 gerne beratend zur Seite.

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